STATIV TRIPOD ROLLEI C5i

Mit dem Rolley C5i haben wir ein 3Bein getestet und möchten es nachfolgend vorstellen, das einen guten Kompromiss zwischen Stabilität, Material & Haptik, Variabilität & Handhabung, Packmass, Grösse und Gewicht und Preis darstellt. 


1. Die wichtigste Anforderung an ein Stativ ist natürlich ein sicherer Stand, auch oder insbesondere bei DSLR mit angebauten Weitwinkelobjektiv. Auf den Bildern könnt Ihr das Stativ mit der "alten" Nikon D700+24-70/2,8 sehen. Faktisch sind das in etwa 2,5kg. Das Stativ bietet sicheren Halt für diese Kombi, bis Kleinbild gibt es derzeit nichts schwereres auf dem Markt, so dass auch Eure Kamera sicher gehalten wird, selbst wenn Ihr an die jeweiligen Grenzwerte geht oder die Maximalhöhe nutzt. Der standardmäßig verbaute Kugelkopf meistert alle Anforderungen im Quer und Hochformat ebenfalls ohne Beanstandungen.


2. Das verbaute Material Aluminium ist sauber verarbeitet. Das Stativ kann in mehreren Farben bestellt werde, warum erschließt sich uns zwar nicht, aber schaden tut es ja auch nicht.


3. Der Tripod (englisch Stativ) kann kinderleicht aufgebaut oder blitzschnell verändert werden. Die Beine werden mittels Drehklemmen ausgefahren, je Bein 3fach. Schön das der Hersteller auch die Feststellrichtungen markiert hat, in der Aufregung und wenn es schnell gehen soll, kann das hilfreich sein. Die Spreizung der 3 Beine wird mit hochwertigen Schnellklemmen erreicht, welche sich in drei verschiedenen Stellungen sicher arretieren lassen. Fährt man die Beine und Mittelsäule (welche doppelt gegen Absacken gesichert ist) komplett aus, ergibt sich eine Maximalhöhe von 1,59m. An der Mittelsäule kann am unteren Ende ein Haken (im Lieferumfang) montiert werden, der es ermöglicht, noch den Fotorucksack einzuhängen, um so das Stativ extra zu beschweren. Das Highlight ist unserer Meinung nach die Minimalhöhe, welche bodennah eingesetzt ziemlich krasse Bildperspektiven erlaubt. Dies wird erreicht, durch das (mit wenigen Handgriffen) Entfernen der Mittelsäule. Sehr cool und "nice to have". Die Mittelsäule lässt sich dann nebenbei auch als Einbein-Stativ verwenden. Der verbaute 3D Kugelkopf beinhaltet eine Schnellwechselplatte zur Befestigung am Kameragehäuse oder Objektiv, ist mittels 2 Feststellschrauben gegen Verdrehen gesichert. Die Kugeleinstellung läuft sehr sauber, kein Kratzen, und vor allem kein sichtbarer Austritt von Flüssigkeiten oder Fett. Die Kugel kann mittels Feststeller/Friktionsregler arretiert werden, wie oben schon erwähnt läuft er sehr sanft und packt auch ordentlich zu.


4. Das Rollei C5i ist mit 1,7kg sicher kein Leichtgewicht. Dennoch lässt es sich angenehm tragen oder in der mitgelieferten Tasche an jedem Fotorucksack befestigen. Das sehr geringe Packmaß von nur etwa 43cm empfinden wir als angenehm zB. auf Reisen oder Touren. Das Stativ/Kugelkopf sind mit 8kg Maximal-Gewicht angegeben, aus unserer Sicht ein theoretischer Wert, der zeigt, das übliche Kameramodelle und Objektive sicher gehalten werden können.


Fazit: Natürlich gibt es Highend Geräte aus leichteren und stabileren Materialien, wie Kevlar, Carbon, Basalt oder auch Holz, aber zu entsprechend höheren Preisen. Das hier getestete Stativ richtet sich an den Amateur Fotografen, wo ein Stativ ein guter Kompromiss sein muss, stabil und sicher stehen, gute Ausstattung, relativ leicht und natürlich bezahlbar. Machen wir uns nichts vor, ein Stativ braucht man nicht jeden Tag, wenn man aber eines benutzt, dann bitte nicht irgendwelche Plastikstative mit Kurbel der primitivsten Bauart.

Das Stativ hat sich auf unseren "Nachtjacken" + "Lost Places" Fototouren bewährt, wir nutzen es selber und geben dafür einen Daumen hoch und können daher auch einen Kauftipp aussprechen.

Wenn Euch unser Test gefällt oder hilft, Euch unsere Seite einfach gut gefällt und Ihr uns kostenfrei und unkompliziert unterstützen wollt, so tätigt doch einfach Eure Bestellung über diesen Link: Rollei C5i

 

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